Ludger Hinse
Kopf, Bronze
Kopf
Himmelswagen
Episkopus, Bronze
Buch der Bücher im Museum Kloster Bentlage, Rheine,2009
Buch der Bücher,850x250,Marmor,Bronze, 2006
Lichtkreuz , 1000, Edelstahl,Plexiglas, 2001
„Das Kreuz mit dem Kreuz“, KSI,Bad Honnef,2007
„Der Gefangene“,170x120x120,Edelstahl, 2001
Licht des Stahls, Kopfskulptur
Kopfstäbe
Kopfstäbe

 

Licht des Stahls


„Die „Fünf Tore“ von Ludger Hinse sind aus mehreren Gründen ein wichtiges, bedeutendes Kunstwerk, das als ein würdiger Beitrag zum Jahr der Kulturhauptstadt Europas 2010 verstanden werden will und muss, wobei das Zitat von Jean Jaurès „ Tradition heisst nicht Asche bewahren, sondern die Flamme am Leben erhalten“ Sinn gebend und erläuternd wirkt; erst diese Worte machen deutlich, dass die „Fünf Tore“ ein Symbol der Veränderung im Sinne des Leitspruchs der Kulturhauptstadt Europas „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ sind. Durch die Tore gehen heißt „Aus der Vergangenheit in die Moderne gehen und die alten Traditionen akzeptieren und weiterentwickeln, ohne sich ihrer zu schämen“, so Ludger Hinse. Und schließlich sind die „Fünf Tore“ auch durch die Worte von Jean Jaurès ein Völker verbindendes Kunstwerk nicht nur zwischen Franzosen und Deutschen, sondern für ganz Europa, denn sowohl die Materialien und die Funktion der Bögen, die Bedeutung des Lichtes als auch die Aussage von Jean Jaurès gelten für alle Menschen in Europa. Insofern ist er auch ein Vordenker für ein Europa der Völker. Ludger Hinse’s „Fünf Tore“ greifen diese Gedanken wieder auf. Er hat somit auch ein Denkmal für Jean Jaurès geschaffen, für diesen großen Europäer.“


Prof. Dr. Rainer Slotta, Direktor des Deutsches Bergbau-Museum Bochum